Flachbodenbehälter

Diese Behälterform wurde von ca. 1830 bis ca. 1870 erst in rechteckiger (Bild 1), dann in zylindrischer Form (Bild 2) eingesetzt. Hierzu wurden gusseiserne Platten verschraubt oder Stahlbleche vernietet und auf einen Trägerrost aufgelagert. Ab ca. 1870 wurde diese Behälterform in Eisenbeton und ab ca. 1950 in Stahl- oder Spannbeton hergestellt

Hängebodenbehälter

Diese Behälterform (aus eisernen Blechen zusammengenietet) wurde von dem Franzosen Dupuit 1855 erfunden und ca. 1870 bis kurz nach der Jahrhundertwende ca. 1915 in Deutschland verwendet. Sein Vorteil gegenüber dem Flachbodenbehälter ist, dass die Biegespannung des Behälters nicht mehr nach allen Seiten gegeben ist, sondern »nur« auf dem Behälterboden. Jetzt war der Behälterboden frei zugänglich.

Barkhausen Behälter

Dies ist eine Sonderform des Hängebodenbehälters, die von ca. 1870 bis ca. 1910 bei Bahn- und Industriewassertürmen eingesetzt wurde.

Klönne Behälter

Dies ist die zweite Sonderform des Hängebodenbehälters , die von ca. 1910 bis ca. 1970 eingesetzt wurde, oft als Kugelbehälter. Diese Sonderform wurde vom Dortmunder Ingenieur August Könne entwickelt und von dessen Firma gebaut.

Flachbodenbehälter
Intze I Behälter

Dieser, von Prof. Dr. Otto Intze aus Aachen 1883 erfundene Stützbodenbehälter, wurde von ca. 1885 bis ca. 1910 aus Stahl und von ca.1900 bis ca.1970 aus Eisenbeton eingesetzt. Ab ca. 1955 wurde dieser Behältertyp aus Stahlbeton kegelstumpfförmig verwendet.
Diese Behälterform (aus Stahl) bewegte sich beim Befüllen und beim Entleeren sehr stark auf dem Auflagerungsring, was zu Beschädigungen des Turmes führte
.

Hängebodenbehälter
Intze II Behälter

Dies ist eine Weiterentwicklung des Intze1-Behälters, da bei Behältergrößen über 500 m3 zuviel Nutzraum verloren ging. Diese Behälterform bewegte sich nicht mehr so stark wie sein Vorgänger. Der Intze2-Behälter kam mit der umgekehrt eingesetzten Kugelschale, von ca.1885 bis ca. 1910 aus Stahlblechen gefertigt, zum Einsatz.

Intze II Behälter